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postheadericon VMworld 2010: wolkige Datenbanken

God Dag, wie man hier in Kopenhagen so schön sagt. Von der Virtualisierung von Tier 1 Anwendungen, wie z.B. zentralen Datenbanken, wird in vielen Fällen Abstand genommen, insbesonders hinsichtlich I/O- und Ausfallsicherheits-Anforderungen. Da wir der Meinung sind, dass Virtualisierungen und Datenbanken sich nicht gegenseitig ausschließen müssen, habe mich heute der offiziellen Indoktrination unterzogen, d.h. fleißig zugehört, wie VMware zu den führenden Datenbank-Systemen Oracle und Microsoft SQL-Server steht. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass VMware die Virtualisierung von Datenbanken empfiehlt – war auch nicht wirklich anders zu erwarten :-)

Zentrale Punkte der Vorträge zu beiden Datenbankensystemen waren die Aspekte Performance, Verfügbarkeit und Lizenzierung sowie die daraus resultierenden Kosten.

Performance

Im Vergleich zu einer Lösung mit nativer Hardware ist bei virtualisierten DB-Umgebungen mit Performance-Einbußen in der Größenordnung von 5-10% zu rechnen. Best-Practices und Empfehlungen, um diese Zahlen auch wirklich zu erreichen, werde ich im Rahmen unseres Webcasts am kommenden Dienstag geben.

Verfügbarkeit

Brauche ich einen RAC oder einen Microsoft Cluster – oder kann ich das Thema Hochverfügbarkeit auch mit den VMware-Mitteln Fault Tolerance, HA, DRS und VMotion bedienen? Aus meiner Sicht bietet VMware auf jeden Fall kostengünstige Alternativen, deren Einsatzmöglichkeit von Kunde zu Kunde im Einzelfall evaluiert werden müssen. Grundsätzlich stimme ich dem hier vorherrschenden Tenor zu, dass das Business zu entscheiden hat, welchen Preis es für welchen Level an Ausfallsicherheit zu zahlen bereit ist. Darauf aufbauend müssen die SLAs und folglich auch die passende IT Infrastruktur abgeleitet werden.

Lizenzierung

Das Thema Lizenzierung ist besonders von zwei Seiten interessant. Zum einen basieren die Lizenzierungs-Modelle sowohl von Oracle als auch von Microsoft auf der Anzahl der Computer oder der CPUs (physical Cores). Wenn ich also durch den Einsatz von VMware die Packungsdichte pro Server erhöhe und mehrere Datenbanken auf einem ESX-Host platziere, kann ich ggf. die pure Anzahl an Lizenzen reduzieren.

Zum anderen kann ich durch “alternatives Clustering” (siehe Abschnitt oben zu Verfügbarkeit) hochverfügbare Applikationen auch mit dem Einsatz von Standard-Versionen der Datenbanksysteme erhalten. Teure Komponenten wie beispielsweise Oracle RAC und Microsoft Cluster werden ggf. nicht mehr benötigt.

Nähere Informationen zum Thema “VMware und Datenbanken” sind auch unter http://www.vmware.com/solutions/business-critical-apps/ zu finden.

Zertifizierung

Noch ein Wort zum Thema “Oracle zertifiziert kein VMware!”. Das ist richtig, liegt aber auch daran, dass Oracle grundsätzlich nur Betriebssystem-Hersteller zertifiziert. Oracle wird beispielsweise auch keine Brocade Switches zertifizieren. Allerdings hat Oracle Red Hat Linux als OS zertifiziert und VMware Red Hat Linux als Gastsystem – indirekt ist VMware also durchaus zertifiziert.

Daher die klare Aussage von VMware: No Worries!

postheadericon DDSS – die Zweite

Knapp ein halbes Jahr nach dem ersten Seminar zur Desktop-Virtualisierung veranstalten wir am kommenden Dienstag, den 28.9.2010 die zweite Auflage. Da der erste Anlauf ein so großer Erfolg war, haben wir uns entschlossen, die Veranstaltung zu wiederholen.

In unserem kostenfreien Seminar bieten wir Ihnen einen Überblick zum Thema Desktop-Virtualisierung und stellen die brandaktuelle VMware View Version 4.5 vor. Neben den einzelnen Vorträgen hantieren wir auch wieder am lebenden Objekt und bieten abermals eine LIVE-Demo an: Hierbei kommen neben einer  vSphere-Infrastruktur mit Shared Storage, sowie allen relevanten View-Komponenten auch unterschiedliche Thin Client-Lösungen von Wyse und Pano Logic zum Einsatz.

Die Vorträge:

  • Einführung in das Thema Desktop-Virtualisierung
  • VMware View 4 in der Praxis
  • Virtual Desktop und Unified Storage. Integrierte Lösungen von VMware und EMC
  • Live-Demo

Falls Sie also Lust bekommen haben, am Event teilzunehmen: Es sind noch wenige Restplätze frei!  Zögern Sie also nicht und melden Sie sich noch heute unter diesem Link an.

Wir freuen uns, Sie persönlich auf unserem Event kennen zu lernen.

postheadericon Mannschaftsaufstellung

Pünktlich zum Start der neuen Fussballsaison (mit dem Anpfiff des DFB-Pokals heute Abend) haben auch wir unseren Kader für die nächste Virtualisierungs-Periode auf Vordermann gebracht. Neben dem Mannschaftsfoto im oberen Bereich des Blogs, finden Sie ab sofort in der über uns-Sektion Kurzprofile unserer Team-Mitglieder. Für den Inhalt der jeweiligen Beschreibungen ist – mit Ausnahme von Malte – jeder selbst verantwortlich. Genau aus diesem Grunde fehlen auch noch ein bis zwei Profile von den Mitarbeitern, die sich nach einer harten letzten Saison noch im wohlverdienten Sommerurlaub befinden.

Darüber hinaus kann ich versprechen, dass wir auch in der kommenden Saison unsere Philosophie weiterführen und technisch hochwertige Blogartikel veröffentlichen werden. Ich möchte mich auch für die Treue unserer Fans (bzw. Bloglesern) bedanken und  für Themenwünsche, Feedback und ehrliche Kritik an dieser Stelle werben, um unser Online-Angebot stetig zu verbessern.

Ach ja, falls Sie Interesse daran haben, unser Team live zu erleben, sei es im Heimspiel bei uns oder zu gast in Ihrem Stadion,wenden Sie sich bitte einfach an virtualisierung@consol.de :-)

postheadericon Alles nur gecloud…!

Wieder einmal unterwegs. Dieses Mal auf dem Channel-Sales-Kongress zum Thema Virtualisierung, ausgerichtet von IDG und ChannelPartner. Was habe ich von diesem Event mitgenommen?

  1. Virtualisierung ist das Thema, Desktop Virtualisierung wird das Thema in 2011 und am Ende steht die große Cloud, welche mit der Industrialisierung der IT gleichzusetzen ist.
  2. Gute Beratung bei Virtualisierungsprojekten ist der Schlüssel zum Erfolg (gerade wenn es um das Thema Security geht).
  3. VMware ist und bleibt Marktführer bei Virtualisierung.
  4. Unser Artikel 5 Sünden bei der Virtualisierung kam aber auch haargenau zum richtigen Zeitpunkt, da die Themen Wildwuchs und Lizenzen zentral behandelt wurden. Diesen Beitrag weiterlesen »

postheadericon Was einen IT-Leiter so beschäftigen sollte…

Vor kurzem habe ich der IT-Mittelstand ein Interview gegeben, welches Fragen adressierte, die sich ein IT-Leiter vor Beginn eines Virtualisierungsprojektes stellen sollte. Die Frage, “welche Lösung ist die Richtige für mich” und “was kostet mich das Ganze” waren hierbei die wichtigsten Aspekte. IT-Mittelstand hat das gesamte Interview auf seiner Webseite veröffentlicht.

Viel Spaß beim Nachlesen. Für Kommentare und Anregungen sind wir auch zu diesem weniger technischen Thema dankbar.