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postheadericon Slides & Aufzeichnung zu “Monitoring von VMware Umgebungen mit Nagios”

Auch eine VMware Umgebung sollte man mit Monitoring im Blick behalten – zum Beispiel mit Nagios. So in etwa lässt sich unser diese Woche stattgefundener Webcast zum Thema “Monitoring von VMware Umgebungen mit Nagios” zusammenfassen. Wer diesen verpasst hat oder Revue passieren lassen möchte, findet anbei die dazugehörigen Slides …

… sowie – ebenfalls bereits online – die vertonte Aufzeichnung des Webcasts. Wir wünschen erfolgreiches Monitoring!

postheadericon Upcoming Webcast: Monitoring von VMware Umgebungen mit Nagios

In Folge 8 der Webcast-Reihe “Get virtual. Virtualisierung erfolgreich gestalten.”  werden die ConSol*-Nagios-Experten hinzugezogen. Sebastian Kayser und Paul Günkel beschäftigen sich am 19. Juli 2011 mit Essentiellem zur Überwachung virtueller Umgebungen mit Nagios.

Die Webcast-Inhalte:

  • Warum ist Monitoring gerade auch im Virtualisierungsumfeld wichtig?
  • Was gilt es in VMware Umgebungen im Blick zu behalten?
  • Wie realisiert man dies mit Nagios?
  • Ausblick: Schnittstellen, Erweiterungsmöglichkeiten und weitere Bausteine

Termin: Dienstag, 19.07.,11 10:00 Uhr. Zur Anmeldung gehts hier. Wir freuen uns wie jedes Mal über rege Teilnahme!

postheadericon Sonder-Webcast zu Veeam Backup & Replication v5: Die Aufzeichung

Mit etwas Verzögerung wollen wir allen Teilnehmern und Interessierten die Aufzeichung unseres Sonder-Webcasts mit Gastreferent Matthias Frühauf von Veeam Software nicht vorenthalten. Das Thema am 20.9.2010 lautete “Backup & Restore in VMWare Umgebungen: Veeam Backup & Replication v5″.

Bei dieser Gelegenheit danke auch an Herrn Frühauf von Veeam Software und last-but-not-least an alle Teilnehmer für die Zeit und für Ihre Nachsicht bei technischen “Unpässlichkeiten”.

  • Bei offenen Fragen, Feedback oder Kommentaren zum Webcast kontaktieren Sie uns -
  • und falls Sie ein Wunschthema für kommende Webcasts haben, lassen Sie es uns wissen -
  • … entweder übers Kommentarfeld oder gerne auch persönlich.

postheadericon Fünf Sünden bei der Virtualisierung

Das Jahr 2010, das hatten die Analysten von Gartner und andere Technolgie-Experten vorhergesagt, soll das Jahr der Virtualisierung werden – neben Cloud Computing und Web 2.0. Zum Ende der ersten Jahreshälfte stellen wir fest, dass die Nachfrage steigt und viele Firmen bereits Virtualisierungsprojekte durchführen. Dabei muss aber bedacht werden, dass bei allen Vorteilen, die Virtualisierung mit sich bringt, die möglichen Nachteile leicht übersehen werden. Das muss nicht sein, wenn man einige wichtige Regeln beachtet und damit Stolperfallen ausweicht. Dazu wollen wir hier einen kurzen Überblick über die fünf häufigsten Sünden bei Virtualisierungsprojekten geben.

1. Unterschätzung der Storage Performance

Der Bereich Storage wird bei Virtualisierungsprojekten oft ausgeblendet und gerne stark unterschätzt. Ein falsch konzipiertes und an der falschen Stelle platziertes Storage-System wird schnell zur Bremse einer gesamten virtuellen Umgebung, vor allem wenn zeitgleich viele virtuelle Maschinen darauf zugreifen wollen.

Hier lohnt es sich, gezielt zu überlegen und in adäquate Hardware zu investieren, um die erforderliche Performance zu garantieren. Ausschlaggebend sind vor allem die Zugriffsmuster der virtuellen Umgebung. Da hier in der Regel verteilte Zugriffsmuster (Random-I/O) überwiegen, ist also weder die serielle Übertragungsleistung noch die Kapazität auschlaggebend, sondern vielmehr die Anzahl möglicher Input/Ouput Operations (IO).

Umdrehungsstarke SAS/FC-Platten in Kombination mit RAID10 haben hier vor -  zwar günstigen – SATA-Platten in RAID5-Verbünden klar die Nase vorn. Ausnahmen sind natürlich Performance-unkritische System oder solche mit stark sequentiellen Lesezugriffen.

Das Thema Performance insbesondere von Storages wurde auch in unserem letzten Webcast “Performance und Dimensionierung von virtuellen Umgebungen” evaluiert. Sie können ihn sich hier noch einmal anschauen um Anregungen für Performancemessungen zu erhalten.

2. Unklarheit über interne Verrechnung und Arbeitsabläufe

Ein weit verbreiteter Irrglaube bei der Einführung von Virtualisierung ist, dass die IT danach kaum Geld kostet. Aber gerade dieser Irrglaube kann zur Kostenfalle werden, denn virtuelle Systeme kosten weiterhin Geld: Leistungsstarke physikalische Server müssen beschafft, kompetentes Personal geschult und eventuell neu eingestellt werden. In der IT-Abteilung ist das nötige Bewusstsein meist vorhanden. Der vorauseilende Ruf der Virtualisierung macht es jedoch oft schwer, dieses Bewusstsein auch im Rest des Unternehmens zu verankern.

Die Kostenverrechnung beziehungsweise die Freigabe von virtuellen Maschinen muss im Vorfeld geklärt werden. Auch wenn keine interne Verrechnung betrieben wird, sollten die Bedingungen für das Bereitstellen von virtuellen Maschinen klar definiert sein. Diese umfassen insbesondere den benötigten Vorlauf und zuständige Ansprechpartner zur Beantragung von virtuellen Maschinen.

3. Wildwuchs der virtuellen Maschinen

Virtuelle Maschinen lassen sich relativ leicht bereitstellen, was häufig dazu führt, dass zu viele ungenutzt und “verwaist” im Rechenzentrum ihr Dasein fristen. Dieser Wildwuchs stört dann die effiziente Nutzung vorhandener Ressourcen.

Hier gilt es mit der nötigen Sorgfalt vorzugehen, um den Überblick zu behalten. So sollten virtuelle Maschinen analog zu ihren physikalischen Clients dokumentiert werden. Wird eine virtuelle Maschine nur temporär benötigt, sollte dieser Zeitraum genau vermerkt werden, um die nicht benötigten Ressourcen wieder freizugeben. Ungenutzte virtuelle Maschinen erhöhen nur den Verwaltungsaufwand und sorgen für potentielle Engpässe.

4. Unklarheit über Features, Lizenzen, und deren Voraussetzungen

Viele Unternehmen, die Virtualisierung einführen möchten, sind nicht ausreichend über die Vielzahl an Features informiert, die Virtualisierungs-Plattformen mit sich bringen wie zum Beispiel Maßnahmen zur Ausfallsicherheit oder Funktionen wie das automatisches Verschieben von virtuellen Maschinen abhängig von der Ressourcen-Auslastung.

IT-Verantwortliche sollten sich ausführlich informieren, wie die einzelnen Features funktionieren und mit welchen Einschränkungen oder spezifischen Anforderungen sie einhergehen. Nur so kann garantiert werden, dass die IT-Umgebung in Extremsituationen so funktioniert, wie sie soll und die übrige Infrastruktur im Storage- und Netzwerk-Bereich darauf abgestimmt werden kann. Ebenso gilt es, die Lizenzierung unterschiedlicher Features und – ganz wichtig – mögliche Lizenz-Upgrade-Pfade im Blick zu haben, um sicherzugehen, dass die Anforderungen von heute und auch morgen umsetzbar sind.

5. Backup und Disaster Recovery

Virtualisierung wird von vielen als der Heilsbringer gesehen und angepriesen. Dabei wird oft übersehen, dass die mit der Virtualisierung einhergehende Konsolidierung eine neue Risiko-Betrachtung für System-Ausfälle erfordert. Denn fällt ein physikalischer Server oder ein Storage-System aus, so sind mittlerweile durch die Virtualisierung deutlich mehr Systeme davon betroffen.

Auch die bisherigen Abläufe zur Sicherung und Rücksicherung sowie zum Disaster Recovery müssen unbedingt unter den neuen Rahmenbedingungen der Virtualisierung beleuchtet werden. Wie kompensiert man den Ausfall eines physikalischen Servers? Wie geht man mit dem Ausfall von Verwaltungsdiensten der virtuellen Umgebung um? Wie führt man eine komplette Sicherung und Rücksicherung der virtuellen Maschinen durch? Wie kann der Ausfall eines zentralen Storage-Systems abgefangen werden?

Diese Überlegungen hat man natürlich schon einmal für die bisherige Umgebung angestellt, mit der enorm hohen Dichte von virtuellen Maschinen gewinnen sie aber an zusätzlicher Brisanz. Nur weil jetzt weniger physikalische Server im Rechenzentrum stehen, bedeutet das noch lange nicht, dass darauf auch weniger unternehmenskritische Systeme betrieben werden – ganz im Gegenteil.

Fazit

Wenn Sie diese “fünf Sünden” als Anregungen bereits in der Planungsphase Ihrer Virtualisierungsprojekte mit einfließen lassen, dann lassen sich die häufigsten Fehlerklippen elegant umschiffen. Zu weiteren Tipps & Tricks finden Sie in unserem Blog und unseren Webcasts (der nächste am 22. Juli 2010 zum Thema “Scripting in VMware-Umgebungen – praxisorientierte Vorstellung gängiger Lösungen“) noch weitere Anregungen.