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postheadericon Das neue VMware View 4 und die Kompatibilität

Mitte November hat VMware die neue Version seiner Desktop Virtualisierungslösung VMware View 4 freigegeben. Das neue Protokoll PCoIP verbessert die Darstellung von Rich Media Inhalten, es gibt eine echte Multi-Monitorfunktion und man kann bequem auf lokal angeschlossene Drucker, Scanner und USB-Festplatten zugreifen.

Vor dem Einsatz von VMware View 4 oder der Migration von View 3 auf View 4 ist aber folgendes zu beachten:

Vor der Installation von VMware View 4 muss die vSphere Umgebung aktualisiert werden. Voraussetzung dafür sind VMware ESX Server 4.0 Update 1 und VMware vCenter Server 4.0 Update 1.

Weitere Informationen findet man hier:

VMware Infrastructure (VI) in den Versionen 3.0.2 oder 3.5 (Update 3 und Update 4) unterstützt VMware View 4.
Aber Achtung: VI 3.5 Update 5 wird nicht unterstützt.
Der View Composer wird ab VI 3.5 Update 3 unterstützt.
Auch hierfür der Link zu weiteren Informationen, direkt von VMware:

-astoll-

postheadericon VMware Fusion 3.0 ist da!

VMware Fusion 3
Es ist soweit – das lang ersehnte Update von VMware Fusion steht nun in Version 3 zur Verfügung.

Die Neuerungen:

  • optimiert für Snow Leopard
  • 64 bit core engine
  • 32 und 64 bit Snow Leopard wird unterstützt

Verbesserungen in der 3D Grafik:

  • Windows Aero
  • DirectX 9.0c mit Shader Model 3
  • OpenGL 2.1
  • besseres Scrolling in Unity Modus, Single Window und Full Screen

Einfaches Migrieren von Windows PCs

  • Suche nach PCs in der Umgebung
  • Migrationsassistent
  • Der PC wird direkt in der VM im Mac gespeichert

Windows 7 wird komplett unterstützt

  • Windows easy install
  • 32bit und 64bin Windows auf der Boot Camp Partition

Performance Verbesserungen

  • durch 64bit Architektur
  • weniger Speicheranforderungen
  • beim booten
  • mit Windows Vista

Bessere Integration in MacOS

  • Windows Programm-Menü (Windows Programm wird per Klick gestartet
  • 3D Spiele in 1080p Auflösung
  • Windows Taskbar in der Mac Menü Leiste

Automatisierte Updates - und noch vieles mehr!

Das hört sich alles wirklich sehr gut an. Der nächste Blog über VMware Fusion 3.0 wird
ein Erfahrungsbericht sein.

Update: Ich habe nach dem Download bis jetzt noch keinen Trial Key erhalten. VMware ist wohl überfordert mit den vielen Anfragen. Pat Lee von VMware nimmt dazu Stellung und stellt in seinem Blog einen Trial Key zur Verfügung.

postheadericon Kickstart für VMware ESX 4.0

Ein kleines How-To zur Kickstart-Installation eines ESX 4.0 Servers.

Da Anleitungen zur vollautomatisierten Installation von ESX Servern im Internet etwas rar sind, wollen wir mit dem folgenden Artikel demonstrieren, wie so etwas via PXELINUX und Kickstart funktionieren kann. Das Starten (Kicken) des ESX 4.0 Systems wird mittels BOOTP erfolgen, die Installation der eigentlichen Software erfolgt dann über HTTP. Es ist daher notwendig, diese Dienste im Installationsnetz zur Verfügung zu haben. Alternativ zu HTTP, ist die Softwareinstallation auch über NFS oder FTP möglich, dies wird hier jedoch nicht näher beschrieben. Eine Installation von ESX 3.5 Servern über dieses Setup sollte ebenso möglich sein.

1. Wir benötigen ein (ubuntu) Linux-System mit den nachfolgenden Software-Komponenten:

Die fiktive IP-Adresse des Linux Kickstart Systems ist 10.0.0.1

# apt-get install dhcp3-server
# apt-get install atftpd
# apt-get install syslinux
# apt-get install apache2-mpm-prefork

2. VMware ESX 4.0 iso Image ausgepackt im Filesystem

# mount -o loop esx-DVD-4.0.0-171294.iso /mnt/disk
# mkdir -p /tftpboot/esx4 ; cp -pr /mnt/disk /tftpboot/esx
# umount /mnt/disk

3. PXE-fähiges System, das wir über BOOTP kicken.

Die fiktive MAC-Adresse des zukünftigen ESX Systems ist 00:11:22:33:44:55, die IP-Adresse 10.0.0.2

# cat /etc/dhcp3/dhcpd.conf
group {
use-host-decl-names on;

next-server 10.0.0.1;
filename “pxelinux.0″;

host esx { hardware ethernet 00:11:22:33:44:55; }
}
# cat /etc/xinetd.d/tftp
service tftp
{
disable = no
socket_type = dgram
protocol     = udp
wait     = yes
user     = root
server   = /usr/sbin/in.tftpd
server_args = /tftpboot
per_source   = 11
cps = 100 2
flags    = IPv4
}

4. Konfiguration des Apache Webservers

Folgenden Eintrag in /etc/apache2/sites-enabled/000-default schreiben

<VirtualHost 10.0.0.1>
ServerName 10.0.0.1
DocumentRoot /tftpboot

<Directory /tftpboot/>
Options +Indexes
AllowOverride AuthConfig
order allow,deny
allow from all
</Directory>
CustomLog /var/log/apache2/tftpboot_access.log combined
ErrorLog /var/log/apache2/tftpboot_error.log

</VirtualHost>

5. Konfiguration von SYSLINUX bzw. pxelinux

# mkdir -p /tftpboot/pxelinux.cfg
# cp /usr/lib/syslinux/menu.c32 /tftpboot
# cp /usr/lib/syslinux/pxelinux.0 /tftpboot
# cat /tftpboot/pxelinux.cfg/01-00-11-22-33-44-55
DEFAULT menu.c32
PROMPT 0
MENU WIDTH 80
MENU MARGIN 10
MENU PASSWORDMARGIN 3
MENU ROWS 12
MENU TABMSGROW 18
MENU CMDLINEROW 18
MENU ENDROW 24
MENU PASSWORDROW 11
MENU TIMEOUTROW 20
MENU TITLE VMware ESX
MENU AUTOBOOT Kickstart VMware ESX 4.0 in 5 seconds
LABEL esx4
MENU LABEL esx
MENU DEFAULT
TIMEOUT 50
KERNEL esx/isolinux/vmlinuz
APPEND initrd=esx/isolinux/initrd.img mem=512M ks=
http://10.0.0.1/esx/ks/esx-ks.cfg

6. Last but not least benötigen wir ein Kickstart-File für den neuen ESX Server.

Anbei eine Beispiel-kickstart-Datei, natürlich muss sie in jedem Einzelfall angepasst werden. Eine Beschreibung der möglichen Parameter und ihre Bedeutung findet sich unter http://www.vmware.com/files/de/pdf/vsp_40_esx_vc_installation_guide_de.pdf ab Seite 50 ff.

#  cat /tftpboot/esx/ks/esx-ks.cfg
accepteula
keyboard us
auth –enablemd5 –enableshadow
clearpart –overwritevmfs –drives=mpx.vmhba0:C0:T0:L0
install url
http://10.0.0.1/esx
rootpw –iscrypted <root password hash>
timezone –utc ‘Europe/Berlin’
network –addvmportgroup=true –device=vmnic0 –bootproto=static –ip=10.0.0.1 –netmask=255.255.255.0 –gateway=10.0.0.1 –nameserver=10.0.0.1 –hostname=esx
part ‘/boot’  –fstype=ext3 –size=1100  –ondisk=mpx.vmhba0:C0:T0:L0
part ‘none’  –fstype=vmkcore –size=110  –ondisk=mpx.vmhba0:C0:T0:L0
part ‘esx-local’  –fstype=vmfs3 –size=26029 –grow  –ondisk=mpx.vmhba0:C0:T0:L0
virtualdisk ‘esxconsole’ –size=25029 –onvmfs=’esx1-local1′
part ‘/’  –fstype=ext3 –size=15000 –maxsize=15000 –onvirtualdisk=’esxconsole’
part ‘swap’  –fstype=swap –size=1024 –maxsize=1024 –onvirtualdisk=’esxconsole’
part ‘/var’  –fstype=ext3 –size=8000 –maxsize=8000 –onvirtualdisk=’esxconsole’
part ‘/tmp’  –fstype=ext3 –size=1000 –maxsize=1000 –onvirtualdisk=’esxconsole’
reboot

Ich wünsche allgemein gutes Gelingen und viel Spaß!

postheadericon VMware: Scripting with Powershell CLI: Tipps

Hier noch eine Sammlung einiger Kleinigkeiten, die das Arbeiten mit Powershell-Skripten erleichtern

  1. Bestätigungsrückfrage abschalten: Bei vielen Kommandos wird bei der Ausführung eine mehr oder weniger lästige Bestätigung abgefragt:[vSphere PowerCLI] C:\> Disconnect-VIServer
    Confirm
    Are you sure you want to perform this action?
    Performing operation “Disconnect VIServer” on Target “Server
    vcenter1.vmlab.roc.consol.de”.
    [Y] Yes  [A] Yes to All  [N] No  [L] No to All  [S] Suspend  [?] Help
    (default is “Y”):

    Dies lässt sich mit dem Parameter “-Confirm$false” beim Aufruf der entsprechenden Funktion abschalten.

  2. Auf SDK-Methoden zugreifenPowershell CLI bietet auch die Möglichkeit, Methoden der API direkt aufzurufen. So dient die Methode RegisterVM_Task() dazu, eine VM über den absoluten Pfad ihrer .vmx Datei auf einem ESX-Server zu registrieren. Bei den cmdlets der Powershell konnte ich keine geeigneten Methoden dazu finden.
    Eine guter Einstieg in die Dokumentation der unterschiedlichen Skript-Schnittstellen von VMware findet sich im Dokument DOC-7270.
  3. Task innerhalb von Powershell starten und Ergebnis abrufen$task = Get-View $taskMoRef
    while ($task.info.state -eq “running” -or $task.info.state -eq “queued”){
    $task = Get-View $taskMoRef
    }

    if ($task.info.error -eq $null){
    Write-Output “Task successfully completed”
    } else {
    Write-Output “Task NOT successfully completed”
    }

    Diese Sequenz prüft den Status einer zuvor erzeugten Task und wartet solange, bis sich diese beendet hat. Anschließend kann über $task.info.error festgestellt werden, ob bei der Ausführung ein Fehler auftrat.

postheadericon VMware Partner Forum 20.10. in München

Auch heute wieder ein VMware Event in München. Die Veranstaltung ist aufgeteilt in drei Stränge: Technik, Sales und Partnerthemen. Da wir zu zweit da waren, entging uns kein Vortrag.

Zuerst zu den technischen Vorträgen:

Aktuelle Themen, die sich bei VMware auch ins nächste Jahr erstrecken, sind:

  • Prozessvereinfachung & Verfügbarkeit
  • Die Storage API wird weiter ausgebaut. Die Nutzung der API wird ausdrücklich unterstützt.
  • VMware Data-Recovery ist ein prozessunterstützendes Tool, das auf VMware-Produkten aufsetzt. Es übernimmt -nicht- die Replikation zwischen den Standorten. Eine Storage-Replizierung ist weiterhin notwendig.

Capacity IQ

  • zeigt die Entwicklung von virtuellen Maschinen an und ermöglicht so eine Entwicklungsprognose.
  • Über dieses Plug-in können “Was wäre wenn…”-Szenarien durchgespielt werden, z.B.: Ein Host fällt aus.
  • 10 neue virtuelle Maschinen werden zum Zeitpunkt X auf der bisherigen Infrastruktur erstellt…
  • prüft Sizing (“ist meine VM für das Einsatzgebiet oder die Applikation über- oder unterdimensioniert?”).
  • Zombie-VMs (nicht genutzte VMs) lassen sich leicht identifizieren

Appspeed:

primäre Einsatzgebiete sind:

  • Troubleshooting
  • Measurement
  • Root cause-Analysen
  • SLA-Monitoring und Anpassung im Hinblick auf SLA

Eigenschaften:

  • arbeitet passiv (installiert keinen Agenten in VMs)
  • führt eine Trafficanalyse von und zu VMs durch
  • zum Einsatz des Tools müssen sog. “Probes” auf den Hosts installiert werden. Diese Probes müssen nicht weiter gewartet werden.
  • ermöglicht eine Analyse von Latenzen u. Engpässen. Aktuell für: http, https, MS SQL, mySQL, Oracle
  • zeichnet Daten auf und lässt somit Langzeitanalysen zu
  • recherchiert Transaktionen, die durch Auswahl im Tool selbst zum Monitoring hinzugefügt werden
  • schlägt selbstständig Schwellwerte für Alarmierungen vor (neben der manuellen Eingabe derselben)
  • Eine Automatisierung der verschiedenen Aktionen ist aktuell nur über die Kommandozeile möglich.
  • Eine grafische Option wird in den nächsten Versionen verfügbar sein.

Das ist ja schon mal eine Menge an technischen Informationen.

In den anderen Vorträgen konnten sich die Partner über die Möglichkeiten der Leadgenerierung und Trainings informieren. An sich Informationen, die auch auf der Webseite von VMware im Partner Central zu finden sind, aber eben nicht so schön aufgemacht. Details zu Zertifizierungen und Akreditierungen für Partner erfuhr man in Gesprächen mit den Zuständigen bei VMware.

Fazit: Ein informativer Tag in einem gelungenen Ambiente