Archiv für die Kategorie „Virtuelle Desktops“
VMware View 4.5: Unterlagen zum Event
Wer sich gewundert hat, warum es hier in letzter Zeit etwas stiller war, der hat in diesem Dienstag den Schuldigen gefunden. Denn da haben wir – wie bereits im Frühjahr – wieder einen ganzen Veranstaltungs-Tag im Zeichen von Desktop-Virtualisierung und VMware View auf die Beine gestellt. Diesmal mit dem frisch erschienenen View 4.5 und Demo-Points zum Anfassen mit Zero/Thin-Clients von Pano Logic und Wyse.
Wenn auch kein vollwertiger Ersatz, gibts hier im ersten Schritt schonmal die Folien zu den jeweiligen Vorträgen. Bilder und Video folgen. Wir danken allen Besuchern ganz herzlich für die regen Diskussionen und Rückfragen. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf weitere Veranstaltungen mit komprimiertem Know-How zu Virtualiserungsthemen. Haben Sie Fragen? Lassen Sie es uns wissen.
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VMware: esxtop auf Schlankheitskur #2
Angenommen, man möchte mit esxtop gezielt ein paar wenige VMs untersuchen, weil einzelne User Performanceprobleme gemeldet haben und das auf einem ESX-Server mit rund 100 Desktop VMs . Dies lässt sich mit esxtop zwar wunderbar erledigen, jedoch erkennt man bald, das die Übersichtlichkeit ohne weitere Anpassungen miserabel ist. Eine gezielte Analyse ist hier kaum oder nur sehr schwer möglich.
Beim Durchstöbern der esxtop man page stösst man im Abschnitt “Experimental Features” auf eine für diesen Fall sehr nützliche Eigenschaft von esxtop. Mit den Optionen -export-entity und -import-entity lassen sich gezielt mit wenigen Handgriffen die virtuellen Maschinen herausfiltern, die man analysieren möchte.
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Desktop-Virtualisierung und Mobilität – was kommt im Herbst 2010
Desktop-Virtualisierung macht ja jetzt schon fast jedes kloine Handwerkerle, um den uniformierten Herrn aus einem bekannten Video zu zitieren. Für die Handwerker mag das stimmen, eine andere Gruppe von Anwendern bleibt dagegen im Regen stehen: die Außendienstmitarbeiter, neudeutsch auch “Roadwarriors” genannt, mit ihren Laptops. Ohne die nährende Nabelschnur des Netzwerks bleiben ihnen bislang die Segnungen der Virtualisierung versperrt. Aber es sieht so aus, als ob sich das bald ändern würde.
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Sun VDI einfach mit der Kommandozeile administrieren
Als Betreuer einer größeren Infrastruktur für die Desktop-Virtualisierung mittels Sun VDI wird man häufig vor die Herausforderung gestellt schnell Informationen zu bestimmten Problemen zu finden. Zwar bietet Sun VDI eine übersichtliche Web-Administration an, viele Informationen lassen sich aber auch einfach über das vda-Kommando abrufen, das gut strukturiert ist und mit dem man die gewünschten Informationen nach einiger Übung schnell und einfach abgreifen kann.
Insbesondere durch die Kombination mit der SunRay-Technologie lässt auf einfache Art und Weise eine kostengünstige Desktop-Virtualisierung umsetzen, wenn als Virtualisierungstechnologie statt VMware die kostenfreie Virtualbox-Lösung eingesetzt wird.
Hier ein paar Beispiele:
- Benutzer suchen
# vda user-search v*01 NAME KIND DN valtest01 User CN=valtest01,OU=TestAccounts,OU=PersonalAccounts,OU=Users,OU=Comp valinterop01 User CN=valinterop01,OU=TestAccounts,OU=PersonalAccounts,OU=Users,OU=Comp valdelivery01 User CN=valdelivery01,OU=TestAccounts,OU=PersonalAccounts,OU=Users,OU=Comp
- Damit steht der LDAP Searchpath zur Verfügung und die einem bestimmten Benutzer zugeordneten Desktops lassen sich feststellen.
# vda user-desktops CN=valdelivery01,OU=TestAccounts,OU=PersonalAccounts,OU=Users,OU=Comp DESKTOP DESKTOP_ID POOL Assignment DEFAULT POOL1000168 1308 POOL1 personal false
- Eine kurze Übersicht über die VM zeigt das Kommando vda pool-desktops an.
# vda pool-desktops -s POOL1000168 POOL1 NAME ID MACHINE_STATE STATUS DN POOL1000168 1308 Running IdleCN=valdelivery01,OU=TestAccounts,OU=PersonalAccounts,OU=Users,OU=Comp
Die Option “-s” ist allgemein sehr nützlich, da das Subkommando “pool-desktops” die Ausgabe auf maximal 100 VMs limitiert. Da die Namen der VMs von Sun VDI aufsteigend nummeriert werden, kann diese Option auch dazu verwendet werden, alle VMs von Pools, die mehr als 100 Desktops haben, auszugeben.
- Detailliertere Informationen zu VM kann dann über die Desktop ID gefunden werden
# vda desktop-show 1308 General Information: Name: POOL1000168 Machine State: Running Desktop State: Idle User: CN=valdelivery01,OU=TestAccounts,OU=PersonalAccounts,OU=Users,OU=Comp Assignment Type: personal Template: Pool1-templ Comments: Guest OS: Operating System: Microsoft Windows XP Professional (32-bit) DNS address: POOL1000168.xou.local IP Address: 192.168.72.249 Provider Resources: Host: esx011.sunvdi.local Storage: lun08 Virtual Machine: Memory: 512.0 MB Hard Drive: Hard disk 1:16.0 GB Video Memory: 4.0 MB Audio Adapter: Disabled Audio Adapter Type: Network Adapter: Network adapter 1 HD Attachment: SCSI controller 0 IDE Controller: IDE 0, IDE 1
Weitere Informationen zu dem VDA-Kommando sind auf der Sun VDI Wiki Seite zu finden.
Wie praxistauglich ist Desktopvirtualisierung?
Beim kürzlich ausgerichteten VMware View Seminar gab es neben vielen technischen Fragen oftmals auch die Frage nach der Praktibilität von Desktop-Virtualisierung. Für die einen ist es gehypter Trend für die anderen bereits hilfsbringender Alltag.
Mein Kollege Daniel Reinold hat kürzlich den Redakteueren von SearchDataCenter.de zu solchen und weiteren Überlegungen im VDI-Umfeld Rede und Antwort gestanden. Natürlich haben wir das komplette Interview mit dem Titel Wie praxistauglich ist Desktopvirtualisierung? für Sie bereitgestellt. Falls Sie danach noch immer Fragen auf dem Herzen haben, gilt wie immer: Lassen Sie es uns wissen. Gerne besprechen wir Ihre speziellen Anforderungen im Bereich Desktopvirtualisierung auch bei Ihnen vor Ort.

