Artikel-Schlagworte: „esxtop“

postheadericon esxtop auf Schlankheitskur #4

Man muss Sie einfach lieben, die Blogosphäre. Auf der VMworld Session zu “Advanced esxtop” hatte ich mich mit einer der esxtop-Entwicklerinnen unterhalten, weil wir auf High-Density-VDI-Servern zu viele VMs haben, als dass sie einfach im esxtop verwaltbar sind. Sprich: bei ~100 VMs reicht das Terminal-Fenster einfach nicht aus, um eine relevante VM zu identifizieren und dann die Anzeige mit der in esxtop 4.1 hinzugekommen Limit-Option einzugrenzen.

Meine Wunschvorstellung: Die Ausgabe interaktiv auf bestimmte VMs eingrenzen zu können, entweder anhand des Namens (anstatt der GID) oder direkt beim Aufruf von esxtop in Form eines Kommandozeilen-Parameters (auch wieder namensbasiert).

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postheadericon esxtop auf Schlankheitskur #3

Immer wieder stolpern wir über die Fragestellung, wie man die Datenmenge in esxtop auf ein relevantes Maß reduzieren kann, denn in aller Regel sind nicht alle Metriken bzw. alle VMs von Interesse. Zwei Varianten hatten wir bereits. Zu einem reduzierten Satz an Metriken verhilft eine angepasste esxtoprc, zu einem reduzierten Satz an VMs das -export/-import-entity Feature.

Mit (r)esxtop 4.1 kommt eine Weitere hinzu: Interaktives Einschränken der Anzeige auf eine einzige VM via “l”. Funktioniert folgendermaßen: In eine VM-zentrierte Ansicht wechseln (CPU, Speicher, Netzwerk), die GID der gewünschten VM notieren, “l” drücken (klein l wie lustig) und die GID angeben. Et voilá.

P.S.: Das Ganze funktioniert auch mit einem 4.1 resxtop, welches gegen 4.0er Hosts läuft. Aber Achtung: Die vCLI in Version 4.1 hat derzeit noch einen Showstopper-Bug und unterschlägt Storage-Statistiken. Als Workaround zum besseren Arbeiten mit Daten einzelner VMs in älteren esxtop Versionen kann man alternativ das Zeilen-Highlighting via Numpad (Tasten 2, 8 ) verwenden.

postheadericon VMware: esxtop auf Schlankheitskur #2

Angenommen, man möchte mit esxtop gezielt ein paar wenige VMs untersuchen, weil einzelne User Performanceprobleme gemeldet haben und das auf einem ESX-Server mit rund 100 Desktop VMs . Dies lässt sich mit esxtop zwar wunderbar erledigen, jedoch erkennt man bald, das die Übersichtlichkeit ohne weitere Anpassungen miserabel ist. Eine gezielte Analyse ist hier kaum oder nur sehr schwer möglich.

Beim Durchstöbern der esxtop man page stösst man im Abschnitt “Experimental Features” auf eine für diesen Fall sehr nützliche Eigenschaft von esxtop. Mit den Optionen -export-entity und -import-entity lassen sich gezielt mit wenigen Handgriffen die virtuellen Maschinen herausfiltern, die man analysieren möchte.
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postheadericon Beware: Snapshots (& easyvmx)

Kürzlich haben hier ein paar Entwickler SOS gefunkt, deren ESX zäh wie eine Schnecke vor sich dahin kroch. Wie der Zufall so wollte, wurde der Server kurz vorher auf 4.0 Update 2 gehoben, wodurch der Schuldige – zumindest von Seiten der Entwickler – schnell ausgemacht schien. Um kein vorschnelles Urteil zu fällen, haben wir erstmal ‘esxtop’ befragt, um zu schauen, wie es um das System bestellt war und wurden überrascht .. I/O-Latenzen im 4-stelligen (!) ms Bereich bekommt man nicht jeden Tag zu Gesicht.
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postheadericon VMware: esxtop auf Schlankheitskur

Zum Abgreifen von ESX-Performance-Daten, insbesondere IO-Latenzen, ist esxtop (bzw. bei ESXi resxtop vom vMA) ein extrem hilfreiches, wenn nicht DAS Tool überhaupt. Sobald jedoch der Batch-Modus zum intervall-basierten Aufzeichnen in eine CSV-Datei zum Einsatz kommt, explodiert gerne mal die Datenmenge und die nachgelagerte Analyse in perfmon oder esxplot wird zäh. Schön zu lernen, dass es auch hier Abhilfe gibt.

.esxtop4rc zur Rettung

Beim Betrachten der verschiedenen Metriken in esxtop kann man via Taste ‘f’ Spalten ein- und ausblenden. Die so konfigurierte Ansicht kann man für zukünftige Aufrufe via ‘W’ abspeichern (Konfiguration wandert per Default .esxtop4rc) und das gilt – wie hier gefunden – nicht nur für interaktive, sondern auch für die Batch-Aufrufe.

Um also die in einem Batch-Lauf anfallende Datenmenge zu reduzieren, erstellt man sich eine auf die gewünschten Werte reduzierte .esxtop4rc. Mit etwas Perl-Unterstützung (vermeidet das mühselige Deselektieren ungewünschter Felder) funktioniert das folgendermaßen:

1) Bestehende Konfiguration kopieren und alle Felder deselektieren

    cp .esxtop4rc .esxtop4rc-batch
    perl -pi -e '$_ = lc if /^[[:alpha:]]/' .esxtop4rc-batch

2) Danach esxtop aufrufen, die gewünschten Spalten wieder hinzukonfigurieren und die Konfigurationsdatei abspeichern.

    esxtop -c .esxtop4rc-batch

3) Abschließend esxtop im Batch-Modus starten.

    esxtop -b -d 30 -n 240 -c .esxtop4rc-batch > esxtop-batch.csv

Die anfallenden Datenmengen sollten nun deutlich schlanker ausfallen. Vorher einmal Ausprobieren, Datenmenge vergleichen und Sicherstellen, dass alle gewünschten Werte zur Erfassung konfiguriert sind. Dann viel Spaß beim Sammeln und Analysieren!