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postheadericon Alles unter Kontrolle: Remote Desktop Mgr.

Bei Eric Sloof gabs kürzlich in Form eines seiner zahlreichen Videos zu lernen, wie man mit Hilfe eines kleinen Kniffs einen ‘Disconnected’ NFS-Datastore ohne ESX-Host-Reboot reanimiert. Der eigentliche Trick kommt am Ende des (improvisierten) Videos, man kann also gerne springen. Fast interessanter wie der eigentlich Kniff war für mich das Tool, das er dabei zur Verbindung auf seine VMware Installation verwendet hat: Remote Desktop Manager, eine Art Royal TS on Steroids. Für eingefleischte Windows-Admins evtl. altes Eisen, für alle anderen definitv einen Blick wert.

Ein Tool, sie (alle) zu knechten

Remote Desktop Manager verwaltet unter einer Oberfläche verschiedenste Remote-Verbindungen (RDP, VNC, ICA, SSH, uvm.), Verbindungen zu Virtualisierungslösungen (VMware, Hyper-V, Virtualbox), sowie ueber Add-Ons auch das Starten von Tools wie MS SQL Server Mgmt Studio, MySQL Administrator oder OpenVPN. Auch Späßchen wie lokale Explorer-Fenster mit vorgegebenen Pfaden kann man hinterlegen (mir kämen da diverse Log-Datei-Ordner in den Sinn). Als Voraussetzung benötigt er dazu natürlich die entsprechende Client-Software und das Schönste kommt zum Schluss …. dass gute Teil ist in der bereits feature-reichen Standard Version selbst für kommerzielle Einsatzzwecke kostenfrei.

Sowas verwandelt sich dann nicht nur schnell in eine administrative Schaltzentrale beim Verbindungsaufbau, sondern erleichtert über das Tray-Icon auch enorm das Umschalten zwischen aktiven Verbindungen. Wer z.B. schonmal zwischen verschiedenen vCenter Clients (mit jeweils unterschiedlichen Nutzern) gesprungen ist, um VMware-Rechte-Probleme zu debuggen, der wird in die Hände klatschen, wenn er jetzt auf Anhieb das richtige Fenster findet. Absolut empfehlenswert!