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postheadericon Mit Brief und Siegel: VCP-Zertifizierung von VMware

VMware fordert von Enterprise Partnern eine Reihe Zertifizierungen. Eine etwas anspruchsvollere darunter ist die VCP-Prüfung (VMware Certified Professional). Die eigentliche Abnahme der Prüfung ist gut organisiert und wird weltweit über den Partner Pearson Vue durchgeführt. Ein Prüfungstermin ist per Web schnell ausgemacht. Man kann sich ja bis zu 24h vorher noch abmelden ohne dass die Prüfungsgebühr verfällt, was die Hemmschwelle etwas mindert.

Wie bereitet man sich auf so eine Prüfung vor? Diesen Beitrag weiterlesen »

postheadericon vSphere Web Access: Entwicklung eingestellt

Er war noch nie so richtig ausgereift und mit vSphere 4.0U2 bekommt er jetzt den offiziellen Todesstoß: der vSphere Web Access zum Browser-basierten Administrieren von ESX und vCenter ist zwar noch unter uns, wird aber nicht mehr weiterentwickelt.

vSphere Web Access is no longer being developed. Support for this product is provided on a best effort basis. You should use the vSphere Client, which contains all the functionality of Web Access.

Bleibt abzuwarten, ob es den vSphere Client perspektivisch als Cross-Plattform-Tool geben wird, oder ob das eine Windows-only Angelegenheit bleibt, bei der Unix-basierte Admins auf die RDP-Trickkiste ausweichen. Der Akzeptanz bei Betriebssystem-Grabenkämpfern würde ein Multi-Plattform-vSphere-Client sicherlich entgegenkommen. Als eigenständigen Download (Subkomponente der ESX/vCenter Downloads) gibt’s den vSphere-Client ja schon, fehlt nur noch einer mit .rpm/.dpkg-Endung.

postheadericon Webcast die Zweite: “Infrastruktur-Virtualisierung: vSphere4, vCenter, ESX-Server u.a.”

Am 20.05 haben wir unseren zweiten Webcast zum Thema Virtualisierung abgehalten und wollen Ihnen die Präsentation natürlich nicht vorenthalten.

Dieses Mal stand die Infrastruktur-Virtualisierung mit VMware vSphere4 im Vordergrund.

Dabei haben wir viel Aufmerksamkeit darauf gelegt, die betriebsrelevanten Neuerungen sowie technische Details näher zu beleuchten und zu erklären.

Für alle, die den Webcast verpasst haben oder gern noch einmal anschauen wollen, haben wir diesen aufgezeichnet :

Noch ein Hinweis in eigener Sache :
Der nächste Webcast findet am 24. Juni 2010, 10:00 Uhr mit dem Thema “Performance und Dimensionierung von virtuellen Umgebungen” statt.

Die Anmeldung ist unter : http://www.consol.de/anmeldungen/webcast-virtualisierung-live/ jederzeit kostenfrei möglich.

postheadericon vSphere Client Kommandozeilen-Kniffe

Verwendet man den vSphere Client auf einem deutschen Windows System, begrüßt einen dieser unweigerlich mit einem ebenso deutschen Interface. Das ist prinzipiell nicht verkehrt, aber sobald die ersten kniffligen Aufgaben und/oder Fehlermeldungen auftauchen, wird klar, dass sich Google oder die VMware Knowledge Base zwar mit deutschen Begriffen füttern lassen, die Antworten dazu aber mitunter etwas mager ausfallen.

Was tun, wenn kein englisches Windows zur Verfügung steht? Der vSphere Client (sprich Client-Version >= 4.0) schafft Abhilfe, denn er enthält im Lieferumfang automatisch mehrere Sprachen, die sich über eine Kommandozeilen-Option auswählen lassen. Einen englischen vSphere Client auf deutschem Windows gibt es somit über

"C:\Programme\VMware\Infrastructure\Virtual InfrastructureClient\Launcher\VpxClient.exe" -locale en_US

Am einfachsten kopiert man sich dazu eine bestehende vSphere Client Verknüpfung und fügt die -locale Option hinzu. Neben dieser praktischen Option, gibt es noch ein paar Weitere, die einem das Leben einfacher machen (eine offizielle Referenz sucht man leider vergeblich). So kann man über folgende Optionen, den Zielserver gleich mit angeben und integrierte Windows-Authentifizierung aktiveren.

"C:\Programme\VMware\Infrastructure\Virtual InfrastructureClient\Launcher\VpxClient.exe" -locale en_U -s <vcenterserver> -passthroughAuth

Dies spart deutlich Tipperei. Alternativ kann man den Nutzernamen (-u) und das Passwort mit übergeben (-p). Für den Produktiv-Betrieb ist dies natürlich nicht zu empfehlen, aber z.B. hilfreich, wenn in einer Umgebung mit hochkomplexen Kennwörtern, Konfigurationsarbeiten durchzuführen sind und man sich mehrmals innerhalb kurzer Zeit mit System verbinden muss. -passthrough funktioniert auch mit einem Virtual Infrastructure Client (getestet mit 2.5 build 147633) , -locale kennt dieser hingegen noch nicht.

postheadericon vSphere – Hostnamen von vCenter Server ändern

Im Zuge einer internen ESX-Server-Konsolidierung bin ich über das Problem gestolpert, den vCenter Server Hostnamen ändern zu müssen. Da auf dem vCenter Host zusätzlich noch eine SQL Server 2005 Express Edition installiert war, gab es etwas mehr zu tun.

Bevor wir loslegen, muss grundsätzlich sichergestellt sein, dass der vCenter-Server seinen neuen Hostnamen <NEWNAME> korrekt auflösen kann.

SQL Server

  • Über das SQL Server Management Studio System-Tabellen via Stored Procedures anpassen (<OLDNAME> und <NEWNAME> entsprechend wählen)

sp_dropserver '<OLDNAME>\SQLEXP_VIM'
GO
sp_addserver '<NEWNAME>\SQLEXP_VIM', local
GO

  • Anzeigen der Änderungen (Achtung: Änderungen werden erst nach einem Reboot aktiv)

sp_helpserver

SELECT @@SERVERNAME, SERVERPROPERTY('ServerName')

vCenter Server

  • Falls notwendig, den Hostnamen der ODBC Verbindung auf den SQL Server via Management Console (mmc) anpassen
  • Auf dem vCenter Server anmelden und in den nachfolgenden Dateien <OLDNAME> durch <NEWNAME> ersetzen. (Achtung: Änderungen werden erst nach einem Reboot aktiv)

C:\Program Files\VMware\Infrastructure\VirtualCenter Server\extensions\cim-ui\extension.xml
C:\Program Files\VMware\Infrastructure\tomcat\webapps\cim-ui\scriptConfig.xml
C:\Program Files\VMware\Infrastructure\VirtualCenter Server\extensions\health-ui\extension.xml
C:\Program Files\VMware\Infrastructure\tomcat\webapps\health-ui\scriptConfig.xml
C:\Program Files\VMware\Infrastructure\VirtualCenter Server\extensions\com.vmware.vim.stats.report\extension.xml

C:\Program Files\VMware\Infrastructure\tomcat\webapps\statsreport\WEB-INF\web.xml

  • Abschließend noch die letzte Anpassung via vSphere Client
  1. Anmeldung an vCenter mittels vSphere Client
  2. [Menü] -> Administration -> vCenter Server Einstellungen
  3. Unterhalb der [Laufzeit Einstellungen] den vCenter Server Name anpassen
  4. Im Menüpunkt [Erweiterte Einstellungen] die URL Einstellungen korrigieren
  • VirtualCenter.VimWebServiceUrl
  • VirtualCenter.VimApiUrl

Werden alle diese Aktionen ohne Reboot durchgeführt, ist final noch ein Neustart notwendig.

Viel Erfolg!